Gemeinde Waldbrunn

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Zahlen & Daten

  • Einwohnerzahl: 1.103 (Stand 31.12.2015)
  • Gemeinde-Zusammenschluss: 1973
  • Gemarkungsfläche: 730 ha
  • Baufläche: 57 ha
  • Landwirtschaftsfläche: 353 ha
  • Waldfläche: 297 ha
  • Höhe:
    ca. 462 - 505 m über NN (Ortsteil Oberdielbach)
    ca. 455 - 468 m über NN (Weiler Oberdielbach-Post)
    ca. 495 - 508 m über NN (Siedlung Meisental)
  • Hier finden Sie: Bäckerei, Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten, Getränkehandel, Supermarkt, Erzeugerverkauf von Gemüse, Kindergarten, Senioren- und Pflegeheim und weitere Dienstleistungsunternehmen
Blick auf Oberdielbach
Blick auf Oberdielbach

Geschichte

Erstmalige Erwähnung

Oberdielbach wird in einer Urkunde von 1360 erstmals als Dylbach genannt. Seit dem 16. Jahrhundert wurde das Dorf Oberdielbach genannt, um den Unterschied zum Weiler Unterdielbach aufzuzeigen, der auf Eberbacher Gemarkung entstanden war und seit 1474 nachweisbar ist. Die Gründung von (Ober-) Dielbach geht auf die Herren von Zwingenberg zurück. Von den ursprünglichen Besitzern geben noch die drei zwingenbergischen Schwanenhälse im ehemaligen Gemeindewappen Kunde.

Gelitten im Krieg

Wie alle unsere Dörfer hat Dielbach auch im Dreißigjährigen Krieg gelitten. Umherstreifendes Kriegsvolk, kleinere, verprengte Haufen und desertierte Soldaten fielen über unsere entlegenen und schutzlosen Dörfer her, plünderten, brandschatzten, mordeten und holten sich das, was noch zu holen war. Lebten vor dem Krieg (1556) in Dielbach 13 Familien mit 65 Seelen, waren es nach dem Krieg (1650) noch sechs Familien mit 30 Seelen. Außerdem lagen von 16 Häusern zwei danieder und sechs waren wüst, d.h. unbewohnt.

Pfarrei

Oberdielbach gehörte zur Pfarrei Strümpfelbrunn. 1902/1903 wurde die evangelische Kirche erbaut. Seit 1926 bilden Oberdielbach und Schollbrunn eine gemeinsame Pfarrei mit Oberdielbach als Filialgemeinde. Für die Katholiken ist Strümpfelbrunn Pfarrort geblieben.

Winterschule

1763 wird in Oberdielbach eine Winterschule erwähnt. Bevor 1836 ein eigenes Schulhaus erbaut wurde, fand der Unterricht im Zimmer eines Bauernhauses statt, das zugleich als Wohnraum und Schlafzimmer der Hausbewohner diente. 1950 wurde ein neues Schulhaus gebaut.

Weiler Post

Zu Oberdielbach gehört der Weiler Post. Er wird erstmals 1786 wie folgt beschrieben: "Gegen Süd befinden sich drei Söldnershäuslein, so man die Post nennet."

Wiesental
Wiesental
Brunnenanlage
Brunnenanlage

Wappen

Oberdielbach führt in seinem Wappen im oberen Teil in der Anordnung 2:1 drei silberne Schwanenhälse mit goldenen Schnäbeln auf blauem Hintergrund. Die Schwanenhälse weißen wie bei den anderen Ortsteilen außer Schollbrunn auf die gemeinsame Zugehörigkeit zum Herrschaftsbereich der Herren von Zwingenberg hin. Im unteren Teil in Silber über zwei blauen Wellenbalken ein (heraldisch gesehen) nach links springender roter Hirsch.

Die Wellenbalken sind im unteren Schildteil von Oberdielbach als "redend" zu interpretieren. Der Hirsch kann als Bezug auf die ländliche Lage gedeutet werden. Ursprünglich sprang der Hirsch über einen Boden.
Das Wappen in der jetzigen Form wurde 1960 vom Innenministerium verliehen. Der Begriff "heraldisch" bedeutet: Das Wappen ist spiegelverkehrt zu betrachten, da es im Siegelstempel spiegelverkehrt geschnitten ist.

Weitere Informationen

Statistik BW

Die Kommunen in BW mit allen Daten auf der Homepage des Statistischen Landesamts. Unter anderem finden Sie hier Daten zu Bevölkerung, Erwerb, Landwirtschaft, Bildung, Kultur, Tourismus, Energie, Umwelt und Wirtschaft.